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Corona-Infodemie- Rita Denk Kolumne


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06.05.2020

CORONA-Nachrichtendschungel

CORONA-Nachrichtendschungel wird immer undurchdringlicher. Zwischen Wahrheit und fake zu unterscheiden wird immer schwieriger. Staatshilfe oder Dividende? Unternehmen stehen vor schwieriger Entscheidung! Die Gesellschaft ist gespalten. Den einen gehen die Lockerungen zu weit, den anderen sind sie nicht weitgehend genug. Für die einen ist Covid nur eine schlimme Grippe, für andere ist es die schlimmste Pandemie seit der Spanischen Grippe. Wer jetzt den Durchblick hat und sich ein Urteil bilden kann, hat einen entscheidenden Vorsprung bei seiner Zukunftsplanung.

Wir bei REBOT haben ein Wissensarbeiter-Netzwerk gegründet, dem sich Experten und Leistungsträger aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Bildung angeschlossen haben. So sind wir nicht auf einseitige Berichterstattung der Medien angewiesen. 'Wer nichts weiß, muss alles glauben!' (Science Busters, österreichische Wissenschaftskabarettisten).

Die REBOT- Wissensarbeiter tauschen sich ständig aus. Wir recherchieren, ob eine Nachricht stimmt und haben eine Prioritätenskala entwickelt. Wir beurteilen die Relevanz der Meldungen der Bedeutung für unsere zukünftige Arbeit. Die NACH-CORONA-ZEIT hat im schlimmsten Fall den Charakter einer 'Stunde Null'. Das heißt dann Neustart! Und die Karten sind neu gemischt!

Die Mittelschicht hat sich bei Geldanlagen verspekuliert, oder gerade sicher geglaubte Arbeitsplätze verloren und beim Nachwuchs auf die falsche Bildung oder die falsche Berufswahl gesetzt. Viele Fehlentscheidungen sind vermeidbar, wenn man kluge Berater hat und selbst über ein umfangreiches Orientierungswissen verfügt. Augen auf bei der Wahl an Ratgeberliteratur und Weiterbildungsanbieter! Sind die auf dem Laufenden? Was wollen Sie erreichen? Was ist sinnvoll? Wer kann ihnen das vermitteln was sie suchen? Legen sie Kriterien fest, nach denen sie ihre Wahl treffen wollen.

Die REBOT Philosophie für den Erfolg in Bildung und Beruf in und nach der Corona Krise ist gut nachvollziehbar. Die Schlüsselbegriffe heißen Kohärenz und Empowerment. Anhand der Corona-Pandemie lässt sich das veranschaulichen.

1. Kohärenz bedeutet, dass die Lösung eines Problems, eine in sich stimmige Gesamtstrategie voraussetzt. Basis dafür ist die kritische Sozialwissenschaft. Ist das Vorgehen sinnhaft und nachvollziehbar? Wissen sie, worum es geht? Wurde ihnen erklärt, was sie erreichen können?

Beispiel: Sie wollen sich beruflich neu ausrichten. Wer berät sie umfassend? Wer hat passende Angebote? Welcher Weiterbildungsanbieter kennt den Arbeitsmarkt der Zukunft? Wer hat lebensnahe Vermittlungsmethoden?

2.Empowernent bedeutet Selbstermächtigung, also die Überzeugung, dass Menschen ihre Probleme selbst lösen können. Was ich nicht weiß, kann ich lernen. Die Do-it-yourself-Bewegung hat das zum Glaubenssatz. Für den persönlichen Lebensentwurf bedeutet das: Was ist mir wichtig? Bin ich bereit, kalkulierbare Risiken einzugehen? Was sind meine Werte?

REBOT entwickelt gemeinsam mit Kursteilnehmern die Bildungs- und Berufsstrategie, die persönlich und auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt Sinn macht. Wir versuchen immer, neue Denkansätze in unsere Arbeit zu integrieren.

Beispiel Coronavirus. Wir denken nicht in Widersprüchen und Gegensätzen. Statt entweder oder denken wir in sowohl als auch Kategorien. Arbeit soll Spaß machen und gut bezahlt werden. Vegane Speisen können köstlich schmecken. Coronavirus ist ernst zu nehmen aber muss nicht ein ganzes Land lahmlegen. Es geht nur um 3 Kriterien, die es zu beachten gilt. Transmission, Schwere der Erkrankung, Kapazität des Gesundheitssystems.

Transmission meint die Stärke und Schnelligkeit der Verbreitung von Viren. Schwere der Erkrankung meint die erforderliche Behandlungsintensität. Die Kapazität des Gesundheitssystems meint die ausreichende Anzahl an Intensivbetten und Schutzmaterialien.


REBOT hat bei der Beschäftigung mit einem Thema immer zwei grundlegende Prinzipien im Blick: die Angemessenheit und die Verhältnismäßigkeit. Wie gründlich muss ich mich mit dem Gegenstand beschäftigen, um ausreichende Kenntnisse zu erlangen? Effektivität und Effizienz der Wissensarbeit sind relevante Aspekte. Bildung hatte früher das Aneignen von Lerninhalten zum Ziel. Wissensarbeit ist anwendungsbezogen. Wo wird zukünftig mein Wissen im Arbeitsmarkt verlangt? Kann ich auf der Basis meines Wissens die Produktivität erhöhen und vielleicht sogar neue Produkte entwickeln?

Bildungsarbeit ist dagegen eher kontextbezogen und hat einen kulturellen Hintergrund. Welche Kulturtechniken werden in einer Gesellschaft von einem mündigen Bürger erwartet. Welchen Bildungshorizont habe ich? Bin ich aufgrund meiner humanistischen Bildung als freier Kulturschaffender talentiert? Das Lernen lernen muss immer in einen Zielprozess eingebunden sein, denn ohne Nutzen und Sinn zu lernen ist lebensfern. Die Zukunft ist nicht berechenbar, aber wer etwas von Wahrscheinlichkeits- und Spieltheorie versteht, hat eine hohe Trefferquote bei Prognosen. Wer er es versteht, wie aus Ideen Konzepte und Produkte entwickelt werden können, ist ein gefragter Wissensarbeiter. Die Journalisten schreiben über alles Neue. Eine hohe Kunst: die Selektion! Was davon ist wichtig? Die berühmte Frage: Wofür brauche ich, lerne ich das? Und die berühmte Antwort: Für's Leben. "Lernen macht glücklich, wenn es dem Leben dient!" Diese REBOT-Überzeugung ist zeitlos gültig.



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